Vereinssozialarbeit

Erkennen, wo Hilfe nötig ist

Jede Schule hat ausgebildete Sozialarbeiter/innen, um Problemsituationen frühzeitig zu erkennen und Lehrern und Schülern zu helfen – warum haben Vereine sowas nicht? Diese Frage hat sich Anita Winkels gestellt, die bei TUSA mit der ganzen Familie aktiv ist. Die Antwort hat Anita gleich mitgeliefert: „Wir machen sowas jetzt auch bei uns im Verein.“ Ab sofort ist Anita, beruflich als Sozialpädagogin tätig, Ansprechpartnerin für Trainer, Betreuer, Eltern und natürlich auch für Spieler und Spielerinnen.

Das Ziel:

Kinder sollen sicher und geschützt aufwachsen, gefördert werden und sich persönlich, sozial und sportlich weiterentwickeln können.

Die Idee:

Trainer und Betreuer haben regelmäßig Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen, so dass sie viele Probleme bemerken können, bevor es zu spät ist. Ist der Spieler, die Spielerin anders als sonst? In sich gekehrt, plötzlich aggressiv, sind die Trainingssachen ungewaschen, gibt es blaue Flecken? Das können Anzeichen für Probleme in Familie oder Lebensumfeld wie Schule und Freundeskreis sein. Wir wollen hinschauen und helfen, wenn es, ein 'komisches Bauchgefühl' gibt. Schweigen schützt die Falschen.


Wir wollen auch Ansprechpartner für Eltern, Kinder und Jugendliche sein, wenn es Probleme mit einem Trainer oder Kritik gibt. Oft findet man nicht die richtigen Worte, aus einem Gespräch wird ein Streit, ein Missverständnis eskaliert, bis hin zur Abmeldung aus der Mannschaft. Wir wollen zuhören und helfen Problem zu lösen, Kritik auszuräumen. Um dieses Konzept „Vereinssozialarbeit“ umsetzen zu können werden unsere Trainer und Übungsleiter geschult und fortgebildet. Auch das Thema „sexualisierte Gewalt im Sport“ wird nicht tabuisiert – auch dazu werden wir Präventionsschulungen anbieten.

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